Betreff: AO

CH Milf Anna
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- Sex in Lenzburg

1. September 2020 13:19


ähnliches Thema gab es ja schon, ich kann es nun leider nicht finden, und fange neu an.. 

Seit die Pandemie vorbei ist, versuche ich mich durchzusetzten dass es besser wäre mit Kondom zu blasen. Habe extra ganz dünne Kondome dafür besorgt. Die Akzeptanz ist nicht gross genug leider. Nicht einmal dann wenn ich es versuche zu erklären.

Vor 1 Jahr habe ich angefangen den ungeschützen Blowjob zu hinterfragen. Das war der Moment wo mein Gaumen wieder mal Blutgeschmack bekam. das passiert sehr oft wenn man länger und sehr intensiv blasen tut. die Zähne reiben am Penis so dass irgendwann dieser leichte Geschmack rüberkommt. Wenn man dann noch so bläst wie ich und schön tief und fest saugt, reiben die gleichen Zähne am eigenen Backengaumen. so dass dort nach dem Blasen kleine Wunden entstehen. Bei weitem also nicht gleich wie beim lecken. Ausser ich würde so blasen dass dies nicht geschieht. also bisschen lustlos und vorsichtig. kann ich leider nicht weil ich ziemlich gerne blase... nun denn.... und dann forscht man ein bisschen. und stellt fest: Blasen mit Kondom ist definitiv gesünder.

ich kopiere euch ein paar ausschnitte aus dem internet.. und hoffe ein ganz klein wenig bewegen zu können...

CH Milf Anna
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- Sex in Lenzburg

1. September 2020 13:24


Das Infektionsrisiko beim Oralverkehr

Generell ist das Risiko, sich durch Oralsex mit einer sexuell übertragbaren Krankheit zu infizieren, im Vergleich zu anderen Sexualpraktiken als gering einzuschätzen. Bei vielen Krankheiten gibt es keine Studien, die ein Übertragungsrisiko beweisen bzw. genaue Zahlen nennen können. Theoretisch ist eine Infektion dennoch möglich. Bei anderen Krankheiten ist es erwiesen, dass ein z.T. sehr hohes Risiko besteht.

Hier ein kleiner Überblick:

 

  • HIV / Aids - Das Risiko ist schwer abschätzbar. Schätzungsweise 7% aller HIV-Infektionen lassen sich auf Oralverkehr zurückführen.
  • Hepatitis A - Das Risiko ist hoch, besonders bei Anilingus (Erreger befindet sich u.a. im Kot).
  • Hepatitis B - Das Risiko einer Infektion ist unklar, aber theoretisch möglich.
  • Hepatitis C - Das Risiko ist weniger bedenklich, aber nicht ausgeschlossen.
  • Herpes Simplex/Genitalis - Das Risiko ist bei einer akuter Infektion eines Partners sehr hoch, ansonsten gering.
  • HPV (Humane Papillomaviren), Feigwarzen - Risiko wahrscheinlich sehr hoch (auch bei Anilingus!).
  • Dellwarzen (Molluscum contagiosum) - Bei empfangenden Partner ist eine Infektion möglich.
  • Chlamydien - Das Risiko ist hoch, besonders bei Fellatio.
  • Gonorrhöe (Tripper) - Sehr ansteckend: bei empfangenden Partner Krankheitssymptome im Mund-Rachen-Raum (z.B. Halsschmerzen).
  • Syphilis - Sehr ansteckend: bei empfangenden Partner Krankheitssymptome im Mund-Rachen-Raum.
  • Pilzinfektionen - Sehr ansteckend; autreten können z.B. Mundsoor, vaginale Infektionen bis hin zur Vaginitis.
  • Fadenwürmer - Risiko durch Fellatio / Irrumatio direkt nach Analverkehr oder Anilingus

CH Milf Anna
5
- Sex in Lenzburg

1. September 2020 13:32


Wahrscheinlichkeit einer HIV-Infektion

Das Risiko einer HIV-Übertragung ist bei ungeschütztem vaginalen Geschlechtsverkehr sehr hoch, noch riskanter ist diesbezüglich der ungeschützte Analverkehr, da es häufiger zu kleinen Wunden in der Schleimhaut kommen kann, über die das Virus ins Blut gelangt.

  • Die HI-Viren sind in der Samenflüssigkeit,
  • im Blut
  • und in einem geringeren Ausmaß auch im Speichel enthalten.

Durch das Human Immunodeficiency Virus (HIV) kommt es zu einer fortschreitenden Schädigung des Immunsystems.  In den späteren Krankheitsstadien wird nicht mehr von HIV-Infektion gesprochen, sondern von AIDS.

Folgende Faktoren können das Übertragungsrisiko erhöhen:

  • Rezeptiver (empfangender) Part: Jener Partner, der den Penis in den Mund nimmt, trägt ein höheres Risiko
  • Schlechte Mundhygiene: Pilzinfektionen, Zahnfleischerkrankungen, die kleine Wunden in der Mundhöhle verursachen, begünstigen eine Infektion
  • Geschwüre, kleine Wunden am Penis oder Blut im Samen
  • Samenerguss im Mund („Schlucken“)
  • Längere Verweildauer des Ejakulats im Mund (es wird nicht sofort ausgespuckt bzw. geschluckt): Aufgrund der chemischen Zusammensetzung des Magen- und Verdauungstrakts wird das HI-Virus sehr rasch inaktiviert.

Die Risikoeinschätzung bezieht sich bei HIV auf alle Formen des sexuellen Kontakts. Da nur wenige Paare ausschließlich Oralverkehr praktizieren, ist es schwierig, das orale Infektionsrisiko exakt zu bestimmen.

Unter Berücksichtigung des Übertragungsweges wird angenommen, dass der durchführende Partner von Fellatio oder Cunnilingus grundsätzlich ein höheres Risiko trägt.

Kommt es im Mund zum Samenerguss, wird dadurch – speziell bei schlechter Mundhygiene – das Risiko noch weiter gesteigert.

Hepatitis A

Hepatitis A ist eine virale Infektionskrankheit, bei der sich Betroffene körperlich krank fühlen. Das Hepatitis-A-Virus ist im Kot in hohen Konzentrationen nachweisbar und daher auch auf der scheinbar "sauberen" Haut im Analbereich von Infizierten vorhanden.

Die Übertragung kann somit durch oral-analen Kontakt erfolgen.

Hepatitis B

Bei Hepatitis B handelt es sich um eine Virus-Infektion, die zu einer sehr schweren Lebererkrankung mit dauerhafter Schädigung des Organs führen kann.

Das Virus wird vor allem durch Blut übertragen. Es befindet sich aber in geringerer Menge auch in anderen Körperflüssigkeiten wie Speichel, Samen, Scheidenflüssigkeit, im Urin, in Tränen sowie in Muttermilch. Hepatitis B kann beim oralen, vaginalen und analen Geschlechtsverkehr übertragen werden.

Die häufigsten Übertragungswege sind:

  • Kontakt mit infiziertem Blut,
  • Nadelstichverletzungen,
  • "Needle Sharing" (gemeinsames Benützen der Nadel von Drogensüchtigen) und durch infizierte Blutprodukte (Blutkonserven etc.)

Hepatitis C

Die sexuelle Übertragung von Hepatitis C ist seltener, aber möglich. Liegt eine weitere sexuell übertragbare Infektion vor, steigt das Risiko.

Beim Oralverkehr besteht nur ein geringes Risiko, ebenso beim Küssen: Zwar befindet sich Hepatitis-C-Virus auch im Speichel, zu einer Übertragung kann es in der Regel aber nur kommen, wenn beide Partner blutende Verletzungen im Mund oder Zahnfleischbluten haben.

Genitalherpes, Herpes-simplex-Virus (HSV)

Eine HSV-Infektion ist die häufigste Ursache für Genitalherpes.

Genital-Herpes äußert sich durch kleine Bläschen auf Penis, Vulva oder anderen Stellen des weiblichen Genitaltrakts, die sich rasch zu kleinen, sehr schmerzhaften Geschwüren umbilden. Der Erstkontakt mit dem Virus führt meist zu einer fieberhaften Erkrankung, mitunter sind auch schwere Verläufe möglich.

Herpes-Viren sind extrem ansteckend und werden häufig sexuell übertragen, in erster Linie erfolgt dies durch Geschlechtsverkehr, aber auch beim Oralsex ist eine Ansteckung möglich. Die Virenverbreitung erfolgt bei akutem Herpes (Fieberblasen oder genitale Läsionen).

Die Infektion kann infolge immer wieder auftreten aber einfacher verlaufen. Darüber hinaus kann eine HSV-Infektion zu Pharyngitis führen. Dabei handelt es sich um eine Halsentzündung bei der es zu ähnlicher Geschwürbildung kommt.

Humanes Papilloma-Virus (HPV)

Humane Papillomaviren (HPV) können durch Haut- bzw. Schleimhautkontakt vor allem beim Geschlechts-, Anal- oder Oralverkehr übertragen werden. Rund 80 Prozent der sexuell aktiven Bevölkerung ist irgendwann von HPV betroffen, meist in jungen Jahren.

Es wird dabei zwischen "Niedrig-Risiko-HPV-Typen" und "Hoch-Risiko-HPV-Typen" differenziert. Hoch-Risiko-Typen können Krebs(vorstufen) am Gebärmutterhals, der Scheide, den Schamlippen und am Anus verursachen.

Niedrig-Risiko-Typen führen in der Regel nicht zu Krebserkrankungen, können aber Genitalwarzen verursachen. Bei Männern sind die Warzen in der Regel leicht zu erkennen, bei Frauen hingegen schwieriger, da sich die Warzen häufig auf dem Gebärmutterhals (Zervix) und in der Vagina befinden. Sie können auch im Analbereich vorkommen.

Die Viren werden an der Warzenoberfläche weitergegeben, daher stellt jeder direkte körperliche Kontakt einen möglichen Übertragungsweg dar. In den meisten Fällen heilt eine Infektion mit HPV wieder ab und bildet sich innerhalb weniger Jahre zurück.

Dellwarzen (Mollusken)

Dellwarzen, auch Mollusken oder Mollusca contagiosa genannt – sind hochansteckende, aber gutartige Hautveränderungen. Sie können überall im Körper auftreten – auch im Genitalbereich. Nach einer Inkubationszeit von 17 Tagen bis 20 Monaten bilden sich die perlartigen mattglänzenden weichen Knötchen mit zentraler Eindellung.

Verursacht werden sie durch eine Infektion der Haut mit dem zu den Pockenviren gehörenden Molluscum-contagiosum-Virus (MCV).

Die Übertragung des Virus erfolgt in der Regel durch eine Schmierinfektion (also auch über gemeinsam benutzte Gegenstände) und über direkten Hautkontakt.

Chlamydien

Infektionen mit Chlamydia trachomatis verursachen bei Männern eine Harnröhrenentzündung (Urethritis). Bei Frauen kommt es zu aufsteigenden Entzündungen des kleinen Beckens, mit der Gefahr, dass dies in manchen Fällen sogar bis zur Unfruchtbarkeit führen kann.

Die Übertragung erfolgt über die Schleimhäute und kann deshalb auch über ungeschützten Oralverkehr erfolgen.

Tripper (Gonorrhoe)

Tripper ist neben Chlamydien eine weit verbreitete Geschlechtskrankheit. Sie wird durch eine bakterielle Infektion mit  Gonokokken ausgelöst und kann auf viele Arten übertragen werden:

  • Über alle Schleimhäute der Geschlechtsorgane,
  • Enddarm,
  • Eichel,
  • Augen,
  • Mund,
  • Hals,
  • Rachen
  • und auch beim Küssen.

Bei vielen der infizierten Männer und Frauen kommt es zu keinen Symptomen. Bei einigen allerdings zu eitrigem Ausfluss und Schmerzen beim Wasserlassen sowie Anschwellen des Penis. Betroffene Frauen leiden ebenfalls unter Schmerzen beim Wasserlassen und im Unterbauch bis zur Schmierblutung.

Syphilis

Beim oral-genitalen Kontakt besteht ein Ansteckungsrisiko, da Syphilis sowohl über den Kontakt mit Schleimhäuten als auch über das Blut übertragen werden kann. Da der Krankheitserreger sehr empfindlich ist, erfolgt die Ansteckung fast nur im feuchten körperwarmen Zustand beim sexuellen Kontakt.

Mundsoor

Mundsoor wird durch den Hefepilz Candida albicans verursacht. Beinahe 50 Prozent der Bevölkerung sind von diesem Pilz befallen – vornehmlich im Mund, an den Schleimhäuten und der Haut –, ohne unter Symptomen zu leiden.

Die Pilzinfektion kann aber auch zu Entzündungen im Mund, an der Vulva, Vagina, Eichel und Vorhaut führen. Diese äußern sich in erster Linie durch einen grauweißen, bröckeligen Ausfluss (im Aussehen ähnlich dem Hüttenkäse). Begünstigende Faktoren sind Verletzungen der Schleimhäute, eventuell auch die Einnahme oraler Verhütungsmittel ("Pille") und Diabetes.

Wie kann man das Infektionsrisiko senken?

  • Wie bei jeder Art des Geschlechtsverkehrs, kann man sich vor ansteckenden Krankheiten mit entsprechenden Verhütungsmaßnahmen schützen.
  • Der Mann sollte mit Kondomen verhüten – für Fellatio gibt es welche mit Geschmacksrichtungen.
  • Bei der oralen Befriedigung der Frau, dem Cunnilingus, können dünne Latextücher, sogenannte „Dental Dams“ eingesetzt werden.
  • Auch oberflächliche Verhütungsmaßnahmen gewähren jedoch nie einen hundertprozentigen Schutz – das Kondom kann reißen, das Tuch verrutschen oder man kommt anders mit infizierten Schleimhäuten in Berührung.
  • Daher sollte man sich selbst regelmäßig auf Geschlechtskrankheiten untersuchen und testen lassen und das auch seinem Sexualpartner nahelegen.
  • Kommt Samenflüssigkeit oder Vaginalsekret in den Mund, sollte es umgehend entfernt werden, um ein Infektionsrisiko zu senken.

CH Milf Anna
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- Sex in Lenzburg

1. September 2020 13:36


Oralsex: Fellatio (Mund an Penis) ohne Kondom

  • Du bläst jemandem einen, also dein Mund ist am Penis: Falls ihr kein Kondom verwendet, kannst du dich mit Gonorrhoe, Syphilis, Hepatitis B, HPV und Herpes (HSV) anstecken. Chlamydien können sich grundsätzlich beim Oralsex auch übertragen, das passiert aber seltener als beim Geschlechtsverkehr oder Analsex. Mit HIV kannst du dich nur anstecken, wenn Blut oder Sperma des Mannes in deinen Mund gerät. Für den Lusttropfen besteht beim Oralsex nach bisherigen Erkenntnissen kein HIV-Risiko.
  • Man bläst dir einen, also dein Penis wird von einem Mund berührt: Falls ihr kein Kondom verwendet, kannst du dich mit Gonorrhoe, Syphilis und Herpes (HSV) anstecken.

CH Milf Anna
5
- Sex in Lenzburg

1. September 2020 13:37


All das und die Tatsache dass ich sehr intensiv und tief Blase und dadurch sehr Häufig Blut ins Spiel kommt habe ich mich während dem Lockdown entschieden nur noch mit Kondom zu Blasen. 


und ich danke all den Männern die mir vertraut haben und weiterhin gekommen sind. und so auch feststellen konnten dass es auch Safe sehr schön ist. Mit guten Kondomen ist alles viel besser:-)

Roman
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- Member aus Zürich

1. September 2020 15:08


@Anna - kein leichter entscheid. ich finde, deine ausführungen treffen auch in normalen zeiten, die hoffentlich wieder einmal kommen werden, zu.

Chogall
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- Member aus Weinfelden

1. September 2020 15:40


Liebe Anna, deine Entscheidung ist Goldrichtig. Und wie Roman sagte auch nach Corona.

CH Milf Anna
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- Sex in Lenzburg

2. September 2020 07:17


vielen dank für eure teilnahme an diesem thema. wäre schön wenn sich auch andere melden würden. ich bin wirklich gespannt auf die meinungen und und und... vielleicht bin ich ja falsch.. 

chaot
1
- Member aus Sankt Gallen

2. September 2020 07:57


Ich denke,wenn du es so halten willst und es für dich stimmt, ist es sicher gut,wenn du dich für blasen mit entschieden hast.

Kenne ein Studio in welchem die Ladies nur mit Kondom Oral machen.Also wird es für mich kein Problem werden,wenn ich dann wieder Mal die Zeit habe, dich, liebe Anna, zu besuchen!!!!;-)


Es ist viel,was du gestern gepostet hast und ich habe kaum noch etwas im Kopf.Wobei ich das bezüglich Blutgeschmack schon Mal anderswo hörte.


Ueber andere Meinungen würde ich mich auch freuen.Ist doch schön,wenn richtig diskutiert wird.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Mitwoch!!!

CH Milf Anna
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- Sex in Lenzburg

2. September 2020 09:18


lieber dani, das freut mich sehr zu lesen.. denn schlussendlich kommts nicht drauf an mit oder ohne. sondern wie:-) wobei für mich die qualität der kondome da schon eine rolle spielen.. bin selber noch am austesten und stelle riesenunterschiede fest. 

ja das mit blutgeschmack... kann beim gefecht passieren... ausser Frau hat keine Zähne:-)